Die Gesundheit ist wichtig bei einer Schwangerschaft ab Mitte 30

Schwanger ab Mitte 30

Heutzutage ist ja schon fast normal, auch in etwas höherem Alter ein Kind zu gebären. Allerdings stellt eine Schwangerschaft ab etwa Mitte 30 unter Umständen ein gewisses Risiko dar. Frauen, die in einem Alter ab Mitte 30 schwanger werden, benötigen eine besonders gute und genaue medizinische Begleitung. Sie werden auch heute noch als Risikoschwangere eingestuft.

Welche Risiken gibt es für Kinder bei einer Schwangerschaft ab Mitte 30?

Wenn Sie mit Mitte 30 oder später schwanger werden, können Sie durch eine gute Vorsorge mögliche Risiken stark minimieren. Trotz aller Fortschritte sind sich die Wissenschaftler allerdings auch heute noch uneinig darüber, ob durch das höhere Alter einer Frau die Gefahr, ein behindertes Kind zu gebären, bedeutsam steigt.

Es ist aber wohl so, dass bei zunehmendem Alter die Häufigkeit von Chromosomenstörungen zunimmt. Das bedeutet, dass der Fötus zu viel oder zu wenig Erbinformationen erhält.

Eine Folge der Fehler in der Erbinformation ist das sogenannte Down-Syndrom (Trisomie 21). Das Risiko ein Kind mit dieser Krankheit zu gebärden steigt mit dem Alter und liegt bei einer Frau von 37 Jahren bei einem 6-fach erhöhten Risiko, im Vergleich zu einer jüngeren Mutter. Deshalb müssen Gynäkologen Schwangere ab Mitte 30 oder wenn das Elternpaar zusammen älter als 70 Jahre ist, auf die erhöhten Schwangerschaftsrisiken sowie auf die Möglichkeit der pränatalen Diagnostik hinweisen.

Durch gute Kontrolle und Vorsorge sicher schwanger

Normalerweise stellen Gynäkologen eine besonders gründlicher Kontrolle und Vorsorge sicher, wenn Sie Spätgebärend sind. Um sicher zu sein rechtzeitig eine möglichen Erkrankung des Fötus an Trisomie 21 zu erkennen, gibt es Methoden wie beispielsweise die Chorionzottenbiopsie und die . Diese beiden Untersuchungsformen sind zur Zeit die einzigen Möglichkeiten, Schäden wie Blutzuckerkrankheit, Down-Syndrom oder offener Rücken ziemlich genau schon in der Schwangerschaft zu diagnostizieren.

Allerdings sind beide Eingriffe sind nicht ganz ohne Risiko. Bei ca. einem halben Prozent der Frauen, wird durch die Untersuchung eine Fehlgeburt ausgelöst. Deshalb sollten Sie abwägen ob und welches Risiko Sie eingehen wollen.

Der Artikel basiert auf einem Artikel von http://ratgeber.t-online.de/schwangerschaft-ueber-35-die-gesundheit-ist-wichtig/id_46270284/indexalb

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Weitere Gesundheitsprobleme

Wenn Sie schwanger geworden sind, können sich Krampfadern bilden oder verschlimmern. Denn während der Schwangerschaft wächst die Gebärmutter und drückt dabei auf die Venen im Becken und auf die untere Hohlvene.

Dir untere Hohlvene wird auch als Vena Cava bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine große Vene, die sich auf der rechten Körperhälfte befindet. Sie nimmt das Blut von den unteren Gliedmaßen, Teilen des Beckens und der Organe im Bauch auf.

Da der Druck, der bei der Schwangerschaft auf der Hohlvene lastet, sorgt dafür das sich der Blutdruck in den Beinvenen erhöht und kann so die Entstehung von Krampfadern. Je größer das Baby wird, umso mehr dehnt sich die Gebärmutter aus, die dadurch wiederum der Druck auf die Venen erhöht und sie noch ausgeprägter werden.

Da bei einer Schwangerschaft das Hormon Progesteron ansteigt, entspannen sich die Blutgefäße und geben leichter nach.

In der Folge davon können die blauen Venen unter der Haut leicht erkannt werden. Oder aber die Venen wölben sich stärker aus.
So können sich Krampfadern entwickeln, die sicherlich kein schöner Anblick sind. Meistens bilden sie sich nach dem Ende der Schwangerschaft zurück. Beeinflusst wird die Entwicklung allerdings durch verschiedene Faktoren, wie die Familiengeschichte oder Übergewicht.

Mit der Schwangerschaft erhöht sich also die Wahrscheinlichkeit, Krampfadern in den Beinen zu entwickeln.

Ein Mittel um die Venen zu unterstützen und um Krampfadern zu verhindern, wäre das Tragen von Kompressionsstrümpfen oder Stützstrümpfen. Solche Strümpfe oder auch Kompressionsstrumpfhosen werden auch vom Arzt verordnet und können vorbeugend wirken.