Invertio-Fertilisation bzw. künstliche Befruchtung – letzte Hoffnung schwanger zu werden?

Invertio-Fertilisation, die letzte Möglichkeit schwanger zu werden?

Kennen Sie das: Sie stellen sich die Frage wie werd ich schwanger und kommen irgendwann, sozusagen als letzte Rettung, auf die Idee sich künstlich Befruchten zu lassen. Diese sogenannte Invertio-Fertilisation wird von vielen Paaren als letzte Chance gesehen, doch noch ein Kind zu bekommen.

Aber diese Form des „Kinder kriegens“ ist nicht ganz ohne. Neben den ärztlichen Untersuchungen, erfordert die künstliche Befruchtung einiges an Einsatz. Besonders betroffen davon sind die Frauen. Die Männer haben dabei den vergleichsweise einfachen Part. Meist kommen Sie mit einer Samenspende davon.

Frauen müssen sich jedoch einer unangenehmen und durchaus schmerzhaften Behandlung unterziehen. Das fängt an damit, dass Frauen sich einer Hormonbehandlung unterziehen müssen. Dabei werden täglich Spritzen mit Hormonen gesetzt.

Wenn die Eizellen reif sind, müssen in einer Klinik (evtl. auch einer spezielle Arztpraxis) die Eizellen unter Narkose entnommen werden. Der Mann gibt seine Samenspende ab – und das war es erst einmal.

Ein paar Tage nachdem die Eiszellen befruchte wurden und erste Zellteilungen stattgefunden haben, werden der Frau, wieder unter Narkose; die befruchteten Eiszellen eingesetzt. Anschließend darf sich die Frau nicht viel bewegen und muss ein paar Stunden möglichst so liegen, dass die Einzellen sich einnisten können.

Nach einigen Tagen/Wochen wird anhand von Ultraschallbildern untersucht, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist. Oft fällt die erste Untersuchung positiv aus. Leider passiert es oft, dass danach die Eizellen wieder ausgeschieden werden und die ganze Prozedur umsonst war.

Natürlich können mehre Versuche gestartet werden. Wenn die Krankenkassen die Kosten übernehmen, ist zumindest der finanzielle Aspekt nicht das Problem. Besonders für die Frauen ist, aber neben den physischen Schmerzen, die sicherlich zu ertragen sind, vor allem die psychische Situation sehr schwerwiegend.

Besonders wenn die erste Untersuchung positiv ausfällt und die Frau schon richtig glücklich ist, dass es endlich geklappt hat, kommt der Abgang des Embryos einem Donnerschlag gleich. Diese Situation kann durchaus Depressionen auslösen.

Natürlich können die betroffenen Paare weitere Versuche starten. Bei vielen Paaren klappt es dann auch irgendwann mit dem Nachwuchs. Aber die ganze Prozedur der künstlichen Befruchtung ist eine physisch und psychisch ernorm belastende Prozedur.

Besonders schlimm sieht es für die Paare aus, dies sich, möglicherweise mehrfach, den Prozeduren ausgesetzt haben und der Wunsch der Schwangerschaft nicht in Erfüllung geht.

Vielleicht ist der Ansatz, der in „Wunder der Schwangerschaft“** propagiert wird, vielleicht doch der Bessere.